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Cashew-Hähnchen – Gai Phad Med Mamuang

Cashew-Hähnchen – Gai Phad Med Mamuang

Wer nicht zum ersten Mal auf meinem Blog ist, weiß es: Ich liebe Thailand und ich liebe Thai-Food. In Indien habe ich mich penibel an den Grundsatz “Schäl es, koch es oder vergiss es” gehalten und mich ganze 5 Wochen lang salatfrei nur von gut 

Milukhiya (syrische Art)

Milukhiya (syrische Art)

An Milukhiya scheiden sich die Geister. Man liebt sie oder man hasst sie, was wiederum wahrscheinlich davon abhängt, welche Variante man zuerst kennengelernt hat. In ägyptischen und syrischen Küchen ist Milukhiya eine feste Größe. Doch der Unterschied ist erheblich. Milukhiya selbst ist zunächst einmal nichts 

Würzfleisch

Würzfleisch

Wer in der DDR gelebt oder dort seine Kindheit verbracht hat, kennt es – Würzfleisch. Neben der allgegenwärtigen Soljanka ein Klassiker auf ostdeutschen Speisekarten. Und ebenso wie bei der Soljanka konnte man, wenn man sich Würzfleisch in der Gaststätte bestellte, nie ganz genau wissen, was so alles hineingeschnippelt wurde. Aber letztendlich verbirgt sich hinter dem etwas hölzern klingenden Begriff nichts anderes als eine Art Ragout fin. Der vornehm anmutende französische Name roch dann aber wohl doch zu sehr nach Klassenfeind und so hieß dieser Vorspeisenklassiker in der ehemaligen DDR sozialistisch profan einfach nur Würzfleisch. Bei uns zu Hause gab es Würzfleisch als Resteessen, wenn einmal etwas vom Frikassee übrigblieb, was allerdings nicht sehr oft vorkam, da das Frikassee meiner Mutter zu jener Art Essen gehört, bei dem man einfach nicht aufhören kann zu essen, selbst wenn man schon mehr als satt ist und sich gar nicht mehr bewegen kann. Aber wenn eben doch einmal ein kleiner Rest im Topf blieb, dann wurde dieser in kleine feuerfeste Formen gegeben, etwas Käse darüber gestreut und im Ofen überbacken. Abgeschmeckt wurde es mit einem Spritzer Zitronensaft und der unentbehrlichen Worcestersauce – et voilà – fertig war das Würzfleisch. Eigentlich gehören Spargelspitzen und Kapern nicht auf die Zutatenliste für ein Ragout fin. Für mich gehören sie aber einfach dazu. Lässt man sie weg und nimmt statt Hähnchenbrust Kalbsfleisch hat ein klassisches Ragout fin im Förmchen.

 

Zutaten (4 Personen)

  • 2 Stück Hähnchenbrust oder 500 g Kalbsfleisch
  • 1 Bund Suppengrün
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Pimentkörner
  • 3 Wacholderbeeren
  • Pfeffer und Salz
  • 200 g Champignons
  • 200 g Spargel
  • 1 Zwiebel
  • 30 g Butter
  • 30 g Mehl
  • 1 kleines Glas Kapern
  • 50 g geriebenen Käse
  • 1 Zitrone
  • 4 Scheiben Toastbrot
  • Einige Spritzer Worcestersauce

 

Zubereitung

  1. Das Suppengrün putzen und in kleine Würfel schneiden. Die Hähnchenbrust und Wasser in einen ausreichend großen Topf geben und zusammen mit dem Suppengrün, den Lorbeerblättern, Piment, Wachholderbeeren sowie etwas Pfeffer und Salz kochen bis das Fleisch gar ist.
  2. Den Spargel schälen und in ca. 1,5 cm lange Stücke schneiden. Die Champignons putzen und je nach Größe entweder vierteln und in Scheiben schneiden. In einem zweiten Topf ausreichend Wasser zum Kochen bringen und den Spargel zusammen mit den Champignons darin 12 – 15 Minuten garen. Wem das zu aufwendig erscheint und wen der typische Konservengeschmack nicht stört, kann an dieser Stelle auch einfach ins Vorratsregal greifen. Spargel und Champignons aus der Dose in ein Sieb geben und abtropfen lassen.
  3. Das Hähnchen aus der Brühe nehmen, abkühlen lassen und anschließend in mundgerechte Würfel (ca. 1 cm) schneiden.
  4. In einem weiteren Topf die Butter schmelzen lassen und das Mehl darin anschwitzen bis es beginnt nach Kuchen zu duften. Das ist der Trick damit die Sauce nicht mehlig schmeckt. Um zu verhindern dass Klümpchen entstehen muss man die Hühnerbrühe nach und nach dazugeben und  gut verrühren, d.h. mit einer Schöpfkelle dazugeben und verrühren, dazugeben, verrühren usw.
  5. Wenn die Sauce die gewünschte sämige Konsistenz erreicht hat, gibt man die Spargelstücke und die Champignons in die Sauce und nimmt den Topf vom Herd. Jetzt noch die Kapern unterrühren, mit Pfeffer und Salz abschmecken und das Ragout ist fertig.
  6. Das Ragout kann man auch gut vorbereiten, so dass man es erst kurz vor dem Servieren auf 4 feuerfeste Förmchen oder Blätterteigpasteten verteilt. Den geriebenen Käse darüber streuen und im vorgeheizten Ofen bei 180 ° C ungefähr eine Viertelstunde überbacken bis der Käse schön goldbraun ist.
  7. Serviert wird das Ganze mit einer Zitronenspalte und einer Scheibe Toastbrot. Und natürlich darf die obligatorische Worcestersauce auf dem Tisch nicht fehlen, so dass jeder seinem Gusto entsprechend nachwürzen kann.
Eton Mess

Eton Mess

Übersetzt man ‘Mess’ mit Chaos, Durcheinander, dann ist der Name Programm. Natürlich könnte man die Zutaten für das englische Sommerdessert schlechthin auch ordentlich in einem Dessertglas fein übereinander schichten, aber das wäre irgendwie nicht dasselbe. Der Anblick der scheinbar achtlos und chaotisch zusammen gekippten Zutaten, 

Soljanka

Soljanka

Wenn es einen DDR-Küchenklassiker gibt, dann ist es Soljanka. Die aus dem sowjetischen Bruderland stammende Suppe war allgegenwärtig. So ziemlich jedes Restaurant bzw. dem DDR-Sprachgebrauch angepasst Gaststätte, hatte sie auf der Karte. Soljanka war ein typisches Restegericht. Ein paar “feste” Zutaten, wie Zwiebeln und Gewürzgurken 

Mango-Mousse

Mango-Mousse

Fliegt man nicht ständig erste Klasse, dann kommt es nicht normalerweise nicht vor, dass ein Essen im Flugzeug so gut schmeckt, dass man am liebsten noch eine weitere Portion verputzen möchte. Auf vielen Flügen muss man mittlerweile ja schon froh sein, wenn es überhaupt etwas zu essen gibt. Dies ist dann meistens genießbar und macht mehr oder weniger satt, aber das war es dann auch schon. Aber man soll ja bekanntlich niemals nie sagen und so passierte es auf einem Flug nach Thailand, dass selbst in der sogenannten Holzklasse ein Essen serviert wurde, welches das Niveau eines gehobenen Restaurants hatte. Die Krönung war das Dessert – Mango-Mousse. Und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht versucht hätte, dieses Dessert nachzuzaubern. Die in diesem Rezept angegebene Menge Zucker ist ausreichend für all jene, die es nicht zu süß mögen. Wer es lieber süßer mag, nimmt einfach 1-2 Esslöffel mehr.

 

Zutaten (8 kleine oder 4 große Portionen)

  • 150 g Naturjoghurt (am besten griechischen)
  • 1 kleine Dose Mangopüree (400 ml)
  • 1 Päckchen Agar-Agar
  • 200 ml Schlagsahne
  • 4 EL Zucker
  • 3 EL Limettensaft
  • 1 EL Zitronenabrieb
  • 10 Vollkornkekse
  • 100 g Butter
  • Wassermenge entsprechend der Verarbeitungsanweisung des Geliermittels
  • 12 Himbeeren

Zubereitung

  1. Die Kekse am besten in einer Küchenmaschine zerkleinern.
  2. In einem kleinen Topf die Butter erhitzen und schmelzen. Den Topf vom Herd und die Keksbrösel mit der geschmolzen Butter mischen.
  3. Die Masse auf dem Boden von 4 Dessertschälchen verteilen und glatt drücken, so dass eine Art Keksboden entsteht.
  4. Nun in einer Schüssel den Joghurt, das Mangopüree, Zucker, Limettensaft und Zitronenabrieb gut miteinander verrühren.
  5. Die Sahne steif schlagen und zunächst beiseite stellen.
  6. Das Geliermittel entsprechend der Packungsanweisung verarbeiten.
  7. Etwas abkühlen lassen und in die Joghurtmasse geben. Mit einem Handmixer solange rühren bis eine lockere homogene Creme entsteht.
  8. Anschließend vorsichtig die geschlagene Sahne unterheben.
  9. Die fertige Mousse auf die Schälchen und 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  10. Vor dem Servieren jedes Schälchen mit 3 Himbeeren garnieren.

 

Ghormeh Sabzi – Kräutergulasch mit Limonen

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Das erste, was mir zu diesem Gericht einfällt ist kurioserweise keine Reiseerinnerung, sondern ein Telefonat mit einer Freundin, in dessen Verlauf sie mir erzählte, dass sie mit ihrem neuen Freund persisch essen war und was jeder der beiden so auf dem Teller hatte. Es stellte 

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