Tabbouleh

Tabbouleh

Alle Jahre wieder – zu viel Braten, zu viele Klöße, zu viele Mince Pies und Plätzchen. Und weil es so gut schmeckt und der Winter für Soulfood gemacht ist, möchte man am liebsten so weiterschlemmen. Aber wie soll es anders sein – nach den Feiertagen zeigt die Waage gnadenlos 5 kg mehr an. Jetzt heißt es, so schwer es auch fällt, zurück zu normalen Essverhalten oder noch besser einer bewussten Ernährung mit viel Salat und Gemüse. Die Tatsache, dass ich nicht wirklich gern überwiegend Salat esse, macht es nicht einfacher. Also versuche ich mich selbst mit Salaten zu motivieren, von denen ich als Beilage zu Steak oder Fisch nicht genug kriegen kann. Einer dieser Salate ist Tabbouleh. Ursprünglich ein levantinischer Salat, kann man ihn aber auf den Speisekarten im gesamten Nahen Osten und auch in Europa, vor allem in Großstädten, finden. Es gibt Puristen, denen nichts anderes als Petersilie, Bulgur,Tomate und höchstens noch etwas Zwiebel für diesen unglaublich erfrischenden Salat in die Schüssel kommt und ja, die Hauptzutat ist Petersilie, aber ich mag es etwas aromatischer und deshalb gehören für mich auch Gurken, Frühlingszwiebeln und einige Blätter Romanasalat in eine gute Tabbouleh.

 

Zutaten (4 Personen)

  • 150 g Petersilie
  • 1/2 Tasse Bulgur
  • 1 Romatomate
  • 2 Mini-Salatgurken
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Romanasalatherz
  • 1/2 TL Salz
  • Saft einer Zitrone
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1 Prise Sumaq (Essigbaumgewürz)

 

Zubereitung

  1. Als erstes kommt man nicht umhin die Petersilie zu hacken, es sei denn man nimmt Tiefkühlpetersilie. Ambitionierte Hobbyköche und manch arabische Hausfrau rümpfen hier gern die Nase. Es scheint eine Frage der Ehre zu sein, gefühlte Stunden die Petersilie selbst per Hand zu hacken, aber bisher hat es noch keiner gemerkt, wenn ich aus Zeitmangel mal diese Abkürzung genommen habe. Die
  2. Den Bulgur in eine Tasse geben und mit Wasser auffüllen. Dieser kann nun, während man die anderen Zutaten schnippelt, einweichen. Da ich die Konsistenz von groben Bulgur nicht mag, nehme feinen oder manchmal auch Kuskus.
  3. Nun kommt es darauf an die restlichen Zutaten in möglichste kleine Würfel (ca. 3mm) zu schneiden. Diese zur Petersilie in die Schüssel geben und gut vermischen.
  4. Nun den Bulgur durch ein Sieb abgießen und ebenfalls in die Schüssel geben.
  5. Zu guter Letzt den Salat mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Olivenöl und einer Prise Sumaq würzen und 1-2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Kurz vor dem Servieren nochmal kosten. Meist muss man noch etwas nachsalzen.


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