Irish Stew

Irish Stew

Irish Stew Rezepte gibt es viele, aber woran erkennt man, ob ein Rezept wirklich “irisch” ist? Laut einer irischen Freundin daran, dass Kümmel, Knoblauch und Weißkohl in der Liste der Zutaten nicht vorkommen. Tauchen diese im Rezept auf, könne man sich sicher sein, dass man ein eingedeutschtes Rezept vor sich hat. Ich wäre auch nie auf die Idee gekommen für dieses Gericht Kümmel zu verwenden, denn ich hasse Kümmel, seit ich denken bzw. mich an einen bestimmten Geschmack erinnern kann. Leider liebt meine Mutter Kümmel, so dass ich als Kind und Teenager mehr Kümmelgeschmack im Mund hatte als mir lieb war. Seit ich für mich selbst koche, kommt mir Kümmel gar nicht erst in die Küche, geschweige denn in den Kochtopf. Apropos Kochtopf: anders als in vielen Irish Stew Rezepten beschrieben im Ofen, bereite ich diesen Eintopf wie eine Art Gulaschsuppe im Kochtopf auf dem Herd zu.

 

Zutaten für 2 Personen

  • 500 g Fleisch (Rind oder Lamm)
  • 2 große Kartoffeln
  • 2 große Möhren
  • 1 große Pastinake
  • 1 große Zwiebel
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 EL Mehl
  • 2 Zweige frischer Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • etwas Petersilie als Garnitur

 

Zubereitung

  1. Das Fleisch waschen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke wie für ein Gulasch schneiden.
  2. In einem großen Topf das Butterschmalz erhitzen und wenn es geschmolzen ist, das Fleisch in den Topf geben und von allen Seiten gut anbraten.
  3. In der Zwischenzeit während das Fleisch bräunt, das Gemüse putzen und ebenfalls in nicht zu kleine Stücke schneiden, in den Topf zum Fleisch geben, alles umrühren und das Mehl über die Zutaten stäuben. Noch einmal alles verrühren und mit ca. 1 l Wasser ablöschen. Die Thymianzweige und das Lorbeerblatt zum Eintopf geben und das Ganze mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.
  4. Das Irish Stew zugedeckt ca. 1 Stunde vor sich hin köcheln lassen, bis es dank des Mehls und der Kartoffeln eine sämige Konsistenz angenommen hat. Bis dahin ab und zu umrühren und kontrollieren, ob genügend Flüssigkeit im Topf ist, ggf. etwas Wasser nachgießen.



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