Autor: admin

Lok Lak – Kambodschanischer Fleischsalat

Lok Lak – Kambodschanischer Fleischsalat

Das erste Mal in Kambodscha – da war ich schon sehr neugierig wie dieser berühmte Fleischsalat im Ursprungsland schmeckt und es war ganz klar, dass das auch mein Abendessen am Ankunftstag werden würde. Ein Restaurant dafür zu finden, ist in Siem Reap alles andere als 

Cashew-Hähnchen – Gai Phad Med Mamuang

Cashew-Hähnchen – Gai Phad Med Mamuang

Wer nicht zum ersten Mal auf meinem Blog ist, weiß es: Ich liebe Thailand und ich liebe Thai-Food. In Indien habe ich mich penibel an den Grundsatz “Schäl es, koch es oder vergiss es” gehalten und mich ganze 5 Wochen lang salatfrei nur von gut 

Milukhiya (syrische Art)

Milukhiya (syrische Art)

An Milukhiya scheiden sich die Geister. Man liebt sie oder man hasst sie, was wiederum wahrscheinlich davon abhängt, welche Variante man zuerst kennengelernt hat. In ägyptischen und syrischen Küchen ist Milukhiya eine feste Größe. Doch der Unterschied ist erheblich. Milukhiya selbst ist zunächst einmal nichts anderes als der arabisierte Name für griechisch μολόχα bzw. altgriechisch µαλαχή – Malve. Frisch gibt es sie in Deutschland, zumindest in meiner Stadt, nicht zu kaufen, aber in getrockneter Form findet man sie mittlerweile in so gut wie jedem orientalischen Lebensmittelgeschäft. Das war nicht immer so. Noch vor einigen Jahren war ich froh, dass es hier ein kleines Geschäft gab, das immer einen Karton getrocknete Milukhiya in petto hatte. Zum ersten Mal gegessen habe ich das Gericht vor über 20 Jahren in Syrien. Die syrische Art Milukhiya zuzubereiten ist eine völlig andere als in Ägypten. Dort werden die Blätter gehäckselt und meist mit Kaninchenfleisch zu einer etwas schleimigen Suppe verkocht. Muss man mögen.

 

Zutaten (4 Personen)

  • 1 Karton getrocknete Milukhiya (enthält meistens 400 g)
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Hähnchen
  • Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • Pfeffer, Salz
  • Wasser
  • 2 Zitronen
  • 1-2 Packungen Arabisches Fladenbrot (eine Packung enthält 6 Fladen)

 

Zubereitung

  1. Die getrockneten Blätter ca. 1 h in reichlich Wasser einweichen.
  2. Das Hähnchen kochen und abkühlen lassen. Anschließend in mundgerecht Stücke zerteilen.
  3. In einer großen Pfanne oder einem großen Topf das Olivenöl erhitzen und das gekochte Hähnchenfleisch von allen Seiten goldbraun anbraten.
  4. Den Knoblauch zerdrücken und mit dem Tomatenmark in die Pfanne geben und verrühren.
  5. Die eingeweichten Malvenblätter nach und nach mit beiden Händen aus dem Wasser, zu einer Kugel formen und gut ausdrücken. So verhindert man, dass das Gericht eine schleimige Konsistenz annimmt. Hat man alle Blätter aus dem Wasser gefischt und ausgewrungen, gibt man zum Hähnchen dazu und brät sie kurz an. Anschließend mit Wasser ablöschen, zum Kochen bringen und auf mittlerer Flamme zugedeckt köcheln lassen bis das Wasser so gut wie verkocht ist.
  6. Serviert wird das Gericht auf einem großen runden Tablett, arab. Siniya genannt. Dazu reicht man halbierte Zitronen, damit sich jeder das Gericht unmittelbar vor dem Essen mit Zitronensaft seinem Gusto entsprechen abschmecken kann. Gegessen wird es mit den Händen direkt vom Tablett weg mit arabischen Fladenbrot, das in mundgerechte Stücke gezupft als Besteck dient.
Würzfleisch

Würzfleisch

Wer in der DDR gelebt oder dort seine Kindheit verbracht hat, kennt es – Würzfleisch. Neben der allgegenwärtigen Soljanka ein Klassiker auf ostdeutschen Speisekarten. Und ebenso wie bei der Soljanka konnte man, wenn man sich Würzfleisch in der Gaststätte bestellte, nie ganz genau wissen, was 

Tabbouleh

Tabbouleh

Alle Jahre wieder – zu viel Braten, zu viele Klöße, zu viele Mince Pies und Plätzchen. Und weil es so gut schmeckt und der Winter für Soulfood gemacht ist, möchte man am liebsten so weiterschlemmen. Aber wie soll es anders sein – nach den Feiertagen 

Suvarnabhumi  Lok Lak (Kambodschanischer Fleischsalat)

Suvarnabhumi Lok Lak (Kambodschanischer Fleischsalat)

Ich habe meine Version des eigentlich kambodschanischen Fleischsalates nach dem großen internationalen Flughafen in Bangkok benannt, weil ich ihn dort das erste Mal gegessen habe. Kurz vor dem Boarding ein paar restliche Baht in der Tasche, noch schnell eine Portion bestellt. Es war köstlich. Man konnte trotz der auf thailändische Gaumen zugeschnittenen Schärfe die anderen Komponenten gut heraus schmecken, so dass ich fest davon überzeugt war ihn zu Hause auf Anhieb auch hinzubekommen. Wider Erwarten entpuppte sich das authentische „Nachkochen“ dann aber doch als Herausforderung, so dass es mehrerer Anläufe bedurfte bis diese Rezeptur stand, in der die vielen verschiedenen Aromen ein rundes Geschmackserlebnis bilden.

Zutaten (für 4 Personen als Beilage oder 2 Personen als Hauptgericht)

Für das Fleisch

  • 500 g Rindersteak
  • 1 EL Fischsauce
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 Limette
  • 1 Stengel  Zitronengras
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 1 EL Knoblauchöl
  • 1 TL Ingwerpulver
  • Frisch gemahlener  Pfeffer

 

Für den Salat

  • 6 Schlangenbohnen (oder 2 Romanasalatherzen für die kambodschanische Version)
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 rote Chilischote (im Original zusätzlich 1 grüne)
  • Frisches Koriandergrün, Thaibasilikum und Minze  je nach Geschmack
  • 1 EL Fischsauce
  • 1 Limette
  • 1 EL brauner Zucker
  • Meersalz, Pfeffer

 

Zubereitung

Das Fleisch in schmale Streife schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken, das Zitronengras in dünne Ringe schneiden und mit 1 EL Fischsauce, 1 EL Knoblauchöl und dem Saft einer Limette zu einer Marinade verrühren. Etwas frisch gemahlenen Pfeffer und den Ingwer dazugeben und das in Streifen geschnittene Steak darin am besten über Nacht im Kühlschrank marinieren.  Die Bohnen in kochendem Wasser bissfest garen, abgießen und in eine Schüssel geben. Die Zwiebeln schälen und in schmale Ringe schneiden, ebenso die Chilischote(n) und zu den Bohnen geben. Aus 1 EL Fischsauce, dem Saft einer Limette, 1 EL braunem Zucker, etwas Pfeffer und ggf. einer Prise Meersalz ein Dressing herstellen und über den Salat geben. Für eine etwas kambodschanischere Variante nimmt man statt der Bohnen Romanasalat, der dann natürlich einfach nur in mundgerechte Stücke geschnitten und nicht gegart wird. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und das Fleisch darin kräftig anbraten, je nach Geschmack „medium“ oder „durch“. Zu guter Letzt die gebratenen Steakstreifen zu den übrigen Zutaten in die Schüssel geben und gut untermischen. Den Salat mit den frischen Kräutern anrichten.

Eton Mess

Eton Mess

Übersetzt man ‘Mess’ mit Chaos, Durcheinander, dann ist der Name Programm. Natürlich könnte man die Zutaten für das englische Sommerdessert schlechthin auch ordentlich in einem Dessertglas fein übereinander schichten, aber das wäre irgendwie nicht dasselbe. Der Anblick der scheinbar achtlos und chaotisch zusammen gekippten Zutaten, 

Soljanka

Soljanka

Wenn es einen DDR-Küchenklassiker gibt, dann ist es Soljanka. Die aus dem sowjetischen Bruderland stammende Suppe war allgegenwärtig. So ziemlich jedes Restaurant bzw. dem DDR-Sprachgebrauch angepasst Gaststätte, hatte sie auf der Karte. Soljanka war ein typisches Restegericht. Ein paar “feste” Zutaten, wie Zwiebeln und Gewürzgurken 

Mango-Mousse

Mango-Mousse

Fliegt man nicht ständig erste Klasse, dann kommt es nicht normalerweise nicht vor, dass ein Essen im Flugzeug so gut schmeckt, dass man am liebsten noch eine weitere Portion verputzen möchte. Auf vielen Flügen muss man mittlerweile ja schon froh sein, wenn es überhaupt etwas zu essen gibt. Dies ist dann meistens genießbar und macht mehr oder weniger satt, aber das war es dann auch schon. Aber man soll ja bekanntlich niemals nie sagen und so passierte es auf einem Flug nach Thailand, dass selbst in der sogenannten Holzklasse ein Essen serviert wurde, welches das Niveau eines gehobenen Restaurants hatte. Die Krönung war das Dessert – Mango-Mousse. Und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht versucht hätte, dieses Dessert nachzuzaubern. Die in diesem Rezept angegebene Menge Zucker ist ausreichend für all jene, die es nicht zu süß mögen. Wer es lieber süßer mag, nimmt einfach 1-2 Esslöffel mehr.

 

Zutaten (8 kleine oder 4 große Portionen)

  • 150 g Naturjoghurt (am besten griechischen)
  • 1 kleine Dose Mangopüree (400 ml)
  • 1 Päckchen Agar-Agar
  • 200 ml Schlagsahne
  • 4 EL Zucker
  • 3 EL Limettensaft
  • 1 EL Zitronenabrieb
  • 10 Vollkornkekse
  • 100 g Butter
  • Wassermenge entsprechend der Verarbeitungsanweisung des Geliermittels
  • 12 Himbeeren

Zubereitung

  1. Die Kekse am besten in einer Küchenmaschine zerkleinern.
  2. In einem kleinen Topf die Butter erhitzen und schmelzen. Den Topf vom Herd und die Keksbrösel mit der geschmolzen Butter mischen.
  3. Die Masse auf dem Boden von 4 Dessertschälchen verteilen und glatt drücken, so dass eine Art Keksboden entsteht.
  4. Nun in einer Schüssel den Joghurt, das Mangopüree, Zucker, Limettensaft und Zitronenabrieb gut miteinander verrühren.
  5. Die Sahne steif schlagen und zunächst beiseite stellen.
  6. Das Geliermittel entsprechend der Packungsanweisung verarbeiten.
  7. Etwas abkühlen lassen und in die Joghurtmasse geben. Mit einem Handmixer solange rühren bis eine lockere homogene Creme entsteht.
  8. Anschließend vorsichtig die geschlagene Sahne unterheben.
  9. Die fertige Mousse auf die Schälchen und 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  10. Vor dem Servieren jedes Schälchen mit 3 Himbeeren garnieren.

 

Ghormeh Sabzi – Kräutergulasch mit Limonen

Ghormeh Sabzi – Kräutergulasch mit Limonen

Das erste, was mir zu diesem Gericht einfällt ist kurioserweise keine Reiseerinnerung, sondern ein Telefonat mit einer Freundin, in dessen Verlauf sie mir erzählte, dass sie mit ihrem neuen Freund persisch essen war und was jeder der beiden so auf dem Teller hatte. Es stellte